
Gütiger Gott, wie die Sterndeuter deinem Stern gefolgt sind, so vertrauen wir dir unsere Bitten an und legen dir alles vor, was uns am Herzen liegt:
Die Sterndeuter waren suchende Menschen.
Guter Vater, wir beten für alle, die auf der Suche sind und niemanden haben,
der sie begleitet und stärkt.
Sei du an ihrer Seite und lass deinen leuchtenden Stern ihren Weg erhellen.
Die Sterndeuter waren neugierige Menschen.
Guter Vater, wir beten für alle Menschen, die nach deiner frohe Botschaft suchen
und auf deine Barmherzigkeit hoffen.
Sei du an ihrer Seite, wenn sie auf dich vertrauen und ihren Weg mit dir gehen.
Die Sterndeuter waren großzügige Menschen.
Guter Vater, wie die Könige ihren Schatz teilten,
beten wir für alle Menschen, die Hunger leiden – körperlich oder seelisch.
Sei du an ihrer Seite und lass sie spüren, dass sie nicht allein sind.
Die Sterndeuter waren tröstende Menschen.
Guter Vater, wir beten für alle, die wie die Weisen im Dunkeln unterwegs sind und nach Orientierung suchen.
Sei du an ihrer Seite der leuchtende Stern und schenke ihnen Hoffnung und Zuversicht
.
Die Sterndeuter folgten dem Stern bis zum Ziel.
Guter Vater, wir beten für alle, die um einen lieben Menschen trauern und den Blick auf deinen leuchtenden Stern verloren haben.
Sei du an ihrer Seite und zeige ihnen den Weg durch ihrer Trauer hindurch.
Gütiger Gott wir danken dir für das Erhören unserer Bitten heute und alle Tage unseres Lebens. Amen.
Sich auf den Weg machen.
Die Bequemlichkeit loslassen.
Bereit sein aufzubrechen.
Der Weg liegt noch im Dunkel der Zeit,
unbekannt, unbeschritten.
Ich muss nicht alles sehen,
nicht alles wissen.
Ein Stern leuchtet mir entgegen.
Still und verlässlich.
Er weist auf die Fülle des Lebens
in Gottes Gegenwart.
Ich gehe Schritt für Schritt.
Und wo immer mich der Weg hinführt,
trägt mich die Gewissheit:
Gott geht mit.
Sein Licht fällt in meine Dunkelheit.
Es wärmt.
Es schenkt Orientierung.
Es macht das Leben hell.
Dieses Licht will ich weitertragen.
Für mich
und für alle,
die mit mir unterwegs sind.